Zu Hause!

Am 16. Juni 2013 schrieb

Thomas ist seit heute morgen wieder zuhause ….

 

er hat mich aus dem Schlaf klingeln müssen. Aber nu ist er wieder zuhause und schläft grad ein bisschen auf dem Sofa, von mir und den Tieren bewacht. Und bis auf ein bisschen Schmerzen geht es ihm sehr gut.

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Ja, eure Augen lesen richtig, ich schreibe wieder. In den letzten zwei Tagen habe ich einen so Schub in Richtung Genesung gemacht, das ich mich selber (tu ich schon lange nicht mehr ) gewundert habe … Musste mir vor zwei Tage doch noch der Hintern geputzt werden, habe ich mich heute ganz allein waschen können, ich laufe, war an der Luft und bin wieder mobil. Unglaublich, ich bin zwar noch sehr, sehr schwach, aber ich merke wieder mal, dass einen positives Denken – trotz Dunkelheit – doch immer wieder nach vorne bringen kann.
Ich habe jetzt noch nicht genügend Kraft und Nerv zu schreiben, aber ich werde die Situationen, die Momente, die ich im Angesicht des Todes spürte und die Schmerzen und die Hilflosigkeit noch genauer beschreiben,

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Wir haben gehofft, dass ich noch mit dabei sein kann wenn Thomas verlegt wird, aber leider hatten die Kollegen da zu wenig Zeit und Personal gehabt.
Aber er rief mich gleich an, als er umgeschoben war und hat mir von seinem neuen Zimmer vorgeschwärmt
Zur Begrüßung vorhin sollte ich als erstes unter seine Bettdecke schauen….. und “er ” präsentierte sich mir ohne Blasenkatheter
Jaaaa, scherzen kann Thomas auch wieder

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Wie ihr wisst, ist Thomas seit Sonntagmorgen wieder zuhause.
Der Arztbrief aus dem Krankenhaus sollte unserem Hausarzt am Montagmorgen zugefaxt werden.
Naja, sie machen Faxen, die lieben Leute aus dem Krankenhaus. Sprich: Seit Sonntag muss Thomas ohne geeignete Schmerzmedikamente, ohne Magenschutz etc. auskommen, da auch heute ( Dienstag !!!) nachmittag kein Brief, kein Fax unserem Hausarzt zugegangen ist, und der natürlich ohne genaueren Bericht nix unternehmen möchte.
Die vielen Anrufe von mir und den MTAs haben nix bewirkt.

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Lüneburg, 25 .06. 13

Ich bin jetzt einigermassen bei Kräften um schonungslos aufzuschreiben , wie es mir in den letzten Wochen ergangen ist . Ich werde keine Details auslassen , ich schreibe es auch, um dieses Trauma selber etwas besser zu überwinden . Ich bin zwar schon recht gut im Aufarbeiten, dennoch habe ich noch sehr damit zu tun .
Beginnen kann ich eigentlich nur mit dem, was mir Maren , die Pfleger und die Ärzte mir berichteten. Mir fehlt eine komplette Woche Erinnerung. Das Letzte, woran ich mich erinnere, ist , das ich am Abend vor der Op noch duschen war und einige SMS verschickte . Ab da ist da ein tiefes , schwarzes Loch .

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Im Westen nix Neues..oder … Thomas übt weiter für den Marathon
Ihr Lieben , es geht Thomas weiterhin soweit gut , aber er langweilt sich immer noch .
Morgen ist wieder eine Gastroskopie angesagt, um zu schauen, ob die Spastiken weg sind und der Magen seine neue Arbeit aufnimmt .Oh bitte , bitte , bitte endlich ja ! Denn dann kann er endlich auf eine normale Station kommen und vielleicht auch bald nach Hause.

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Thomas ist heute den Flur zweimal rauf und runtergeangen! Anschließend war er aber dementsprechend geschafft! Wenn der Magen nun wieder richtig arbeitet, kann er sogar auf eine andere Station verlegt werden.

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Thomas ist nu endlich on. Aber er ist noch recht schwach und kann sich nur eingeschränkt konzentrieren. Meine erste Bitte ist es nun, ihn nicht mit Fragen etc zu bombardieren. Meine zweite Bitte ist es für ihn zu beten. Er sieht aus, wie der Tod auf Latschen und seine Überlebenschance liegt immernoch bei ca 30%!

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Uff, ich bin fix und alle. Ich habe mich mit der Technik und dem Haushalt rumschlagen müssen. Aber wenigstens hat sich nicht die Befürchtung der Ärzte bewahrheitet, dass Thomas einen Infekt an der Naht zwischen Speiseröhre und Magen hätte. Eigentlich würde ich jetzt gerne eine rauchen. Aber ich habe seit 68 Std. nicht mehr geraucht und will mit dem Scheiss auch nicht wieder anfangen!

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Thomas ist zwar noch auf der Intensivstation, wenn ihm aber heute Nacht nicht wieder übel wird, steht seiner Verlegung nichts mehr im Wege. Auch muss er jetzt nur bestimmte Fette zu sich nehmen, die sehr teuer sind. Ein 250 Gramm Becher kostet knapp 5 Euro. Man(n) bzw frau muss sich ihn leisten können!

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